Trapper-Peter
Wildtiere im Siedlungsraum gewinnen zunehmend an Bedeutung. Mit ihrer Präsenz in urbanen Gebieten entstehen jedoch auch Herausforderungen – von wirtschaftlichen Schäden über emotionale Belastungen bis hin zu möglichen Gesundheitsrisiken.
Insbesondere sogenannte Kulturfolger, also Wildtiere, die sich an das Leben in der Nähe des Menschen angepasst haben, nutzen Siedlungen gezielt als Lebensraum. Städte und Wohngebiete bieten ihnen attraktive Bedingungen: ein vergleichsweise mildes Klima, leicht zugängliche Nahrungsquellen wie Abfälle oder Tierfutter sowie zahlreiche Rückzugs- und Unterschlupfmöglichkeiten.
Da Wildtiere immer häufiger in unmittelbarer Nähe des Menschen auftreten – teilweise sogar direkt auf Grundstücken oder in Gebäuden – wächst der Bedarf an fachkundiger Unterstützung im Umgang mit Arten wie Marder, Waschbär und anderen.
In befriedeten Bereichen wie Haus- und Hofanlagen, Kleingärten oder öffentlichen Einrichtungen ist eine reguläre Jagdausübung aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Dennoch ist es wichtig, den Wildtierbestand auf einem verträglichen Niveau zu halten.
Ich biete Ihnen professionelle Unterstützung bei der Vergrämung sowie – falls erforderlich – der fachgerechten Entnahme von Wildtieren an. Zudem berate ich Sie individuell zu wirksamen Maßnahmen für einen sicheren und nachhaltigen Umgang mit Wildtieren in Ihrem Umfeld.
Über mich
Ich bin Peter Probst und seit 2020 in diesem Bereich tätig. Als Jagdscheininhaber, Revierhegemeister und Mitglied der Jägerschaft Wolfenbüttel setze ich mich aktiv für ein verantwortungsvolles Wildtiermanagement ein.
Zu meinem Angebot gehören unter anderem Fangjagdlehrgänge gemäß §24 Abs. 2 NJagdG, Distanznarkosen, Wildschadenschätzung sowie Drohnenflüge. Darüber hinaus bin ich im Wolfsmonitoring tätig und engagiere mich als Otter Spotter.
Als naturverbundener Tierliebhaber liegt mir ein respektvoller und fachgerechter Umgang mit Wildtieren besonders am Herzen.
Mein Tätigkeitsbereich ist Wolfenbüttel, Braunschweig, Gifhorn, Peine, Salzgitter, Wolfsburg und die Harzregion. Weiter entfernte Gebiete bitte auf Anfrage!
Häufig anzutreffende Wildtiere im Siedlungsraum
Waschbären
Waschbären verursachen erhebliche Schäden, insbesondere durch das Einnisten in Dächern (zerstörte Dämmung, Urin/Kot), was Kosten von mehreren Tausend Euro verursachen kann. Sie plündern Mülltonnen, beschädigen Kabel, verwüsten Gärten und gefährden durch das Fressen von Kleintieren, Amphibien und Reptilien die heimische Artenvielfalt.
Steinmarder
Steinmarder verursachen jährlich Schäden in Millionenhöhe, primär durch angebissene Kabel, Schläuche und Dämmmaterial im Motorraum von Autos. Typische Schäden sind zerbissene Zündkabel, Kühlwasserschläuche oder Gummimanschetten, was zu Motorschäden führen kann. Auf Dachböden
zerstören sie Isolierungen, verursachen Verschmutzungen durch Kot/Urin und verursachen Lärm.
Bisamratten
Bisamratten verursachen als invasive Wühlmausart erhebliche Schäden, insbesondere durch ihre Grabtätigkeit an Gewässerufern, Deichen, Dämmen und Kanälen. Ihre Röhrensysteme führen zu Unterspülungen, Böschungsabbrüchen und gefährden die Hochwassersicherheit. Zudem verursachen sie Fraßschäden an Wasserpflanzen und landwirtschaftlichen Kulturen.
Nutrias
Nutrias verursachen als invasive Art erhebliche Schäden durch Unterhöhlungen von Uferböschungen, Deichen und Dämmen, was die Hochwassersicherheit gefährdet. Sie fressen Wasserpflanzen und zerstören Ufervegetation, was Lebensräume von Tieren beeinträchtigt. In der Landwirtschaft fressen sie
Rüben-, Mais- und Salatfelder.
Wenn Sie nicht mehr weiter wissen, einfach überfordert sind und wieder ruhig schlafen möchten … sprechen Sie mich gerne an!
Peter Probst
Schöppenstedter Strasse1
38170 Dahlum
Telefon:
0171-2428905